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Richtiger Sonnenschutz

Der Sonne entgegen...

 

 

Was Sie wissen sollten...


Die Strahlen der Sonne
Das von uns wahrnehmbare Licht hat Wellenlängen zwischen 400 und 800 nm. Am langwelligen Ende schließt sich der unsichtbare Infrarotbereich und am kurzwelligen Ende der ebenfalls unsichtbare Ultraviolettbereich an. Diese UV-Strahlung wird entsprechend ihrer Strahlungsenergie, in die Bereiche UV-A, UV-B und UV-C unterteilt.


UV-A:
Bewirkt schnelle Bräunung der Haut ohne Sonnenbrand. Er beschleunigt aber die vorzeitige Hautalterung und Faltenbildung. (Solarien!)

UV-B:
Bewirkt nachhaltige Bräunung, aber auch die Entstehung von Sonnenbrand. Bei häufiger, intensiver Bestrahlung ohne entsprechenden Schutz besteht sogar die Gefahr von Hautkrebs.

UV-C:
Dieser Teil des Sonnenspektrums sollte eigentlich von der Ozonschicht der Atmosphäre absorbiert werden und die Erdoberfläche nicht erreichen. Aufgrund des Energiereichtums wären UV-C-Strahlen vermutlich besonders gefährlich für die menschliche Haut.

Sonnenlicht ist für unseren Körper enorm wichtig , da es auch zur Bildung von Vitamin D benötigt wird, aber übertriebene Sonnenbestrahlung und Sonnenbrand schaden massiv. Das Ozonloch ist dafür verantwortlich, dass die Sonneneinstrahlung heutzutage in manchen Regionen gefährlicher ist als früher.
Besonders wichtig ist richtiger Sonnenschutz am Wasser (verstärkt die Strahlung um 75%), am Sandstrand (Verstärkung um 20%), im Winter bei Schnee (Verstärkung um 85%) und wenn die Haut zu Sommerbeginn noch nicht vorgebräunt ist.

Günstig ist es, die Haut rechtzeitig auf kommende Sonnentage vorzubereiten. Durch langsame Vorbräunung (Achtung! Solariumbräune ist kein Schutz!) oder die Einnahme von Carotinpräparaten wird der Eigenschutz verbessert.
Sonnenschutz richtig auftragen bedeutet 30 Minuten vor dem Sonnenbad und vor dem Anlegen der Badekleidung eincremen (sonst bleiben die Ränder um die Kleidungs oft ungeschützt!). Vergessen Sie nicht auf die Lippen!
Zur Wahl des richtigen Sonnenschutzfaktors müssen Sie Hauttyp und Sonnenintensität berücksichtigen.
Für Kleinkinder gilt: nach Möglichkeit überhaupt nicht in die pralle Sonne gehen bzw. nur mit Kappe und Kleidung.

Was bedeutet eigentlich der Lichtschutzfaktor eines Sonnenschutzmittels?

Die Eigenschutzzeit der Haut in praller Sonne beträgt je nach Hauttyp nur 10 bis 30 Minuten. Der Lichtschutzfaktor drückt aus, um das wievielfache Sie ihre Haut länger der Sonne aussetzen können, als ohne Sonnenschutz.
Hat Ihre Haut also 10 Minuten Eigenschutzzeit, dann können Sie mit Sonnenschutzfaktor 6 6 x 10 = 60 Minuten in der Sonne bleiben ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.
Aber Vorsicht! Wiederholtes Eincremen verlängert die Schutzzeit nicht!

UV-Filter Bei den in Sonnenschutzmitteln verwendeten UV-Filtern unterscheidet man zwischen chemischen und physikalischen.
Chemische Filter absorbieren UV-Licht und wandeln es in Wärme um,
physikalische legen sich wie ein Schutzfilm über die Haut und reflektieren die UV-Strahlung. Für Kinder und empfindliche Haut sind eher physikalische Filter anzuraten.


IHR HAUTTYP UND DIE SONNE

 
Ihr Hauttyp Eigenschutzzeit für die ersten Sonnentage für die weiteren Sonnentage
sehr helle Haut, Sommersprossen, rote Haare, helle Augen < 10 Minuten LF ab 20 LF 15-20
helle Haut, blonde Haare, blaue Augen < 20 Minuten LF ab 15 LF  8-15
mittlerer Hautton, brünette Haare < 30 Minuten LF ab 10 LF   6-10
braune Haut, dunkle Haare ca. 30 Minuten LF ab 6 LF   4-6



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