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Cellulite - was tun dagegen ?

Cellulitis - hauptsächlich Popo und Oberschenkel sind betroffen - ist meist ein weibliches Problem, denn die Struktur des weiblichen Bindegewebes läßt sie leichter entstehen.

 

Bei der Frau ist das Bindegewebe parallel vernetzt, die Fettzellen sind kugelig und liegen dicht unter der Haut. Beim Mann hingegen weist das Bindegewebe kreuzförmige Vernetzungen auf. Die flachen Fettzellen liegen tiefer. Die Anzahl der Fettzellen ist anlagebedingt, ihre Größe ist ernährungsbedingt.

Durch falsche Ernährung vergrößern sich die Fettzellen und ballen sich zusammen. Dadurch wird der Lymphabfluß gestört, es bleiben vermehrt Stoffwechselschlacken in Bindegewebe.

Die Folge:
Der Druck im Gewebe vergrößert sich, an der Hautoberfläche sind unschöne Dellen zu sehen.

Meistens taucht Orangenhaut zuerst an den Oberschenkeln und am Po auf, später zeigt sie sich an den Oberarmen und am Bauch. Je eher man ihr zu Leibe rückt, desto größer ist die Chance, dass sie sich wieder zurückbildet oder sich zumindest nicht weiter ausbreitet.

Gegenmaßnahmen

Es genügt nicht, mit einer Hungerkur den Fettabbau zu fördern, sondern die Ernährung ist umzustellen. Obst, Gemüse und Vollkornprodukte sollten die Hauptnahrungsmittel sein. Entschlackende Kräutertees wie Birke, Brennessel, Zinnkraut und grüner Tee zweimal täglich trinken.

Produkte, die den Säure/Basen-Haushalt regulieren, helfen eine straffe Figur zu erhalten.

Täglich Massage in Richtung Herz, regelmäßige Bewegung, Gymnastik, Trockenbürsten mit Sisal- oder Luffahandschuhen, Kneipp-Güsse an den Oberschenkeln und Algenbäder sind äußerlich anzuwendende Hilfen.

Empfehlenswert sind auch Anti-Cellulite Massagencremes oder -fluids. Absolut verboten sind heiße Wannenbäder, Kaffee, Süßigkeiten, zuviel Salz, Zigaretten und Alkohol.


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